Lieferverzögerung von Notebooks

Vor ein paar Wochen wurde in den Schulen angefragt, welche Geräte aus dem Sofortausstattungsprogramm des Bundes im Rahmen der Corona-Pandemie in den Schule benötigt werden. Hier wurde dann alles angegeben, was im Falle eine Lockdowns und dem damit verbundenen digitalen Lernen noch fehlt; also z.B. Notebooks, Webcams, Headsets usw.

Wie die Abteilung „Medienentwicklungsplanung“ des Fachbereich Schule nun mitteilte, kommt es dabei zu Lieferverzögerungen. Interessant ist der Grund: Entgegen landläufiger Meinungen liegt es nicht an den Schulen, welche die Mittel nicht abrufen, nicht am Fachbereich, der die Geräte nicht bestellt und auch nicht der Bund, der die Gelder nicht freigibt.
Im aktuellen Fall wurde der Notebookhersteller, bei dem die Bestellungen getätigt wurden, von einem anderen Hersteller verklagt. Eine einstweilige Verfügung untersagte ersterem, Geräte zu verkaufen. Somit können sämtliche Geräte nicht geliefert werden.

In der Mitteilung der Stadt Braunschweig vom 17.11.2020 heißt es aber, dass zwischenzeitlich ein anderer Hersteller für die Lieferung von Notebooks gewonnen werden konnte. Die ursprünglich für Ende Oktober geplante Auslieferung verzögert sich entsprechend.